Psychotherapie

Wir sind das, was wir erlebt haben, eine Summe unserer (Beziehungs-)Erfahrungen.

Heilend ist das Erleben anderer Beziehungsgestaltung und die Fähigkeit, Beziehungen anders gestalten zu können. So verstehe ich mich als eine Art „Bergführer“, der  therapeutische Beziehung auf Augenhöhe anbietet. Der Hilfesuchende kann selbst seine Ziele finden und bestimmen. Ich bemühe mich, ihm auf diesem Weg zur Seite zu stehen, ihn zu begleiten. So entsteht Wachstum und neue Beziehungserfahrung. So entwickelt sich die Möglichkeit, nach der Therapie mit neuer Erfahrung, dem passenden Rüstzeug, das Leben, den Umgang mit sich und Anderen alternativ zu gestalten.

Die Voraussetzung für diese Art des Miteinanders ist zumindest die Bereitschaft zu Offenheit. Diese Bereitschaft zu Offenheit bezieht sich auf die eigenen Gefühle und darauf, sich selbst und andere Menschen aus anderer, oft neuer Perspektive, zu betrachten. Ebenso wichtig ist die Bereitschaft, die Vergangenheit, das bereits gelebte Leben und die Menschen, die darin eine Rolle spielten, anzuschauen. Dies mag oft schmerzhaft sein, in einen Trauerprozess münden, wodurch sich aber die Möglichkeit eröffnet, Trost zu erfahren. Bisher aus dem Bewusstsein Ferngehaltenes kann so in das Leben, in das Bewusstsein integriert und mit Hilfe des Trostes Frieden gefunden werden.  

Ich verstehe Psychotherapie ganz wesentlich so, dass im Mittelpunkt Beziehung steht. So geht es vor dem eigentlichen therapeutischen Prozess in der Phase des Kennenlernens darum, offen und ehrlich miteinander zu spüren und zu klären, ob das therapeutische Beziehungsangebot und das Vertrauen und Wohlfühlen des Hilfesuchenden ein gutes Miteinander in Aussicht stellen.

Mein Handwerkszeug sind eine Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie, Gestalttherapie, Gruppen- und Familientherapie, Traumatherapie. 

Dr. Bernhard Schuster